Die Zahl der Institutionen, die mit WISEflow arbeiten, stieg 2021 europaweit an, da wir die bisher höchste Nutzungsrate verzeichneten.
WISEflow IN DEUTSCHLAND
Im Jahr 2021 fanden in WISEflow an deutschen Hochschulen mehr als 273.000 Abläufe statt, was einer Ver siebenfachung gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Digitalisierung der deutschen Gesellschaft, Wirtschaft und Bildung ist seit Langem ein Diskussionsthema, insbesondere im Zusammenhang mit dem letzten Wahlkampf, wobei die Pandemie Entwicklungsbereiche wie digitale öffentliche Dienstleistungen deutlich gemacht hat. Der starke Anstieg der Nutzung von WISEflow durch deutsche Einrichtungen ist ein Beleg dafür, dass die Digitalisierungsbewegung im deutschen Hochschulsektor an Dynamik gewinnt. Wir begrüßen diesen erneuten Fokus auf die Digitalisierung und haben 2021 eine Niederlassung in Hamburg eröffnet, um unsere wachsende Zahl deutscher Partner besser unterstützen zu können.
EINE RÜCKKEHR ZUR NORMALITÄT?
Ein weiterer Trend, der sich im Laufe des Jahres 2021 abzeichnete, ist eine Rückkehr zu einer gewissen Normalität, insbesondere was die Verwendung bestimmter Flow-Typen betrifft. Um diesen Punkt zu veranschaulichen, richten wir unser Augenmerk auf unsere norwegischen und dänischen Partner und deren Einsatz von FLOWlock-Prüfungen. Von 2018 bis 2019 wurden FLOWlock-Prüfungen, bei denen es sich um Essay-Fragen ohne Hilfsmittel handelt, bei denen die Kandidaten nur Zugang zur Prüfungsumgebung haben, in diesen beiden Ländern durchgängig eingesetzt, wobei insbesondere Einrichtungen in Norwegen im Jahr 2019 über 96.000 Lockdown-Prüfungen abhielten.
Als jedoch im Jahr 2020 die Covid-19-Pandemie ausbrach, zeigten sich deutliche Unterschiede in der Nutzung der verschiedenen Bewertungsformen, da sich viele Einrichtungen an die nationalen Lockdowns anpassten und alternative Bewertungsformen einführten. In Norwegen und Dänemark bedeutete dies eine Abkehr von Lockdown-Bewertungen. Norwegische Einrichtungen suchten nach einem eher formativen Ansatz und wandten sich aus pädagogischen Gründen von summativen Prüfungen ab, während unsere dänischen Partner aus eher praktischen Gründen umstellten, da sie mit Hausarbeiten vertraut waren. Die Nutzung von FLOWlock halbierte sich in Dänemark folglich, und in Norwegen sanken die Zahlen um über 86 %.
Die Nutzung von WISEflow im Jahr 2021 zeichnet jedoch ein anderes Bild. Mit 25.000 Lockdown-Bewertungen in Dänemark ist die Nutzung nicht nur wieder auf Kurs, sondern nimmt sogar zu. In Norwegen fanden viermal so viele FLOWlock-Prüfungen statt, was erneut auf eine Rückkehr zu normalen Praktiken hindeutet – ein Trend, der sich auch europaweit widerspiegelte. Nach einigen turbulenten Jahren ist es ermutigend zu sehen, dass die Pandemie für viele Einrichtungen keine dauerhaften Auswirkungen auf die bevorzugten Prüfungsformen hatte, was einen vielversprechenden Ausblick auf das kommende Jahr bietet.
ROBUST UND SKALIERBAR
Angesichts eines Anstiegs der Anzahl der durchgeführten Flows um 54 % im Jahr 2021 gab es natürlich Fälle mit besonders hoher täglicher Nutzung innerhalb von WISEflow. Insbesondere FLOWmulti-Prüfungen, bei denen es sich um Prüfungen mit und ohne Hilfsmittel handelt, die sich für interaktive Online-Tests eignen, verzeichneten oft eine große Teilnehmerzahl: Concours ACCÈS führte Multiple-Choice-Prüfungen mit bis zu 8.402 Teilnehmern durch. Auch FLOWassign-Prüfungen, bei denen es sich um Prüfungen mit offenem Buch und Einreichung von PDF-Dateien handelt, verzeichneten eine hohe Teilnehmerzahl: Das University College London verzeichnete 4.788 Nutzer gleichzeitig in einem einzigen Ablauf, ebenso wie die University of Bedfordshire mit 4.638 Nutzern.
Da die Nutzung von WISEflow in ganz Europa weiter zunimmt, sind wir weiterhin bestrebt, Bildungseinrichtungen und Studierenden eine Plattform zur Verfügung zu stellen, die alle Anforderungen bewältigen kann, die von Tausenden von Nutzern gleichzeitig an sie gestellt werden. Dank der Skalierbarkeit und Robustheit von WISEflow können wir sicherstellen, dass das digitale Prüfen sicher, authentisch und effizient bleibt, wie unsere Verfügbarkeitsrate von 99,9 % im Jahr 2021 belegt.
KONTINUIERLICHES WACHSTUM DER FERNBEWERTUNG
Schließlich zeigte die Analyse der WISEflow-Nutzung im Jahr 2021 auch, dass die Nutzung unserer integrierten Prüfungsüberwachungstools weiter zunimmt. Im Jahr 2020 fanden 367.000 Prüfungen statt, bei denen die Gesichtserkennungsfunktionen von WISEflow zum Einsatz kamen. Im Jahr 2021 stieg diese Zahl auf 657.000, was einem Anstieg von fast 100 % entspricht. Möglicherweise spiegelt dies nicht nur einen Anstieg der Fernprüfungen angesichts der Covid-19-Pandemie wider, sondern auch die zunehmende Verbreitung von WISEflow bei Aufnahmeprüfungen, bei denen es sich in der Regel um Prüfungen ohne Hilfsmittel handelt.
AUSBLICK NACH VORN
Das Bild, das sich für die Nutzung von WISEflow im Jahr 2021 abzeichnet, ist ein optimistisches – nicht nur im Hinblick auf die Pandemiebekämpfung, sondern auch angesichts der wachsenden Erkenntnis, dass digitales Prüfen in ganz Europa nicht nur wichtig ist, sondern zu einer Notwendigkeit wird. Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr der Zusammenarbeit mit unseren Partnern, um über WISEflow sichere und barrierefreie digitale Prüfungen anzubieten.
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HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
Im Jahr 2021 erreichte WISEflow einen Rekordwert von 3,6 Millionen Abläufen, was einem Anstieg von 54 % gegenüber 2020 entspricht. Dies spiegelt die wachsende Bedeutung des digitalen Prüfens in ganz Europa und den anhaltenden Trend hin zu sicheren, skalierbaren Online-Prüfungen wider.
Deutsche Einrichtungen führten über 273.000 Datenflüsse durch, was einer Ver siebenfachung gegenüber 2020 entspricht. Dieser Anstieg spiegelt den allgemeinen Digitalisierungstrend im deutschen Hochschulwesen wider und veranlasste UNIwise dazu, eine Niederlassung in Hamburg zu eröffnen, um die rasche Einführung zu unterstützen.
Ja. Die Zahl der FLOWlock-Prüfungen (Closed-Book) hat deutlich zugenommen. In Dänemark fanden 25.000 Lockdown-Prüfungen statt, und Norwegen verzeichnete im Vergleich zu 2020 eine Vervierfachung der FLOWlock-Zahlen, was auf eine Rückkehr zu den Praktiken vor der Pandemie unter Beibehaltung der digitalen Flexibilität hindeutet.
Im Jahr 2021 fanden mehrere groß angelegte Prüfungsveranstaltungen statt, darunter Multiple-Choice-Prüfungen mit 8.402 Studierenden und Abläufe mit fast 4.800 gleichzeitigen Einreichungen. Mit einer Verfügbarkeit von 99,9 % bewies WISEflow während der Spitzenauslastung eine hohe Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit.
Ja. Die Nutzung der Fernüberwachungstools von WISEflow, einschließlich Gesichtserkennung, stieg von 367.000 Prüfungen im Jahr 2020 auf 657.000 im Jahr 2021. Dieser Anstieg um fast 100 % deutet auf eine steigende Nachfrage nach sicheren Optionen für Fernprüfungen hin.
Die Daten zeigen, dass digitales Prüfen keine Notlösung mehr ist, sondern eine langfristige Notwendigkeit. Bildungseinrichtungen in ganz Europa setzen zunehmend auf robuste Plattformen wie WISEflow, um sichere, barrierefreie und skalierbare Prüfungen sowohl im Fernunterricht als auch auf dem Campus durchzuführen.