CYBER-BEDROHUNGEN IM HOCHSCHULBEREICH VERSTEHEN
Wir leben in einem digitalen Zeitalter, in dem immer mehr Menschen, Unternehmen und Institutionen innerhalb ihrer eigenen komplexen digitalen Infrastrukturen agieren. Der Hochschulsektor bildet da keine Ausnahme – Universitäten sind große Organisationen, die riesige Mengen hochsensibler Daten verarbeiten. Dies macht sie jedoch zu einem idealen Ziel für Cyberangriffe wie Ransomware und Malware.
Cyberangriffe waren im Jahr 2023 in der gesamten EU weit verbreitet. Laut einer Umfrage der britischen Regierung gaben 50 % der Universitäten an, mindestens einmal pro Woche Sicherheitsverletzungen oder Angriffe zu erleben, wobei 75 % angaben, dass sie davon negativ betroffen waren, unabhängig davon, ob es zu konkreten Folgen kam oder nicht. Und dabei handelt es sich meist nur um Angriffe geringeren Ausmaßes. Jisc identifizierte 19 größere Ransomware-Angriffe im Jahr 2022 und neun in der ersten Hälfte des Jahres 2023, die die Fähigkeit der Universitäten beeinträchtigten, Kernaufgaben wie den Lehrbetrieb wahrzunehmen.
Angesichts der zunehmenden Cyberangriffe in diesem Sektor ist es wichtig zu verstehen, warum Hacker mit böswilligen Absichten so häufig Universitäten ins Visier nehmen und welche Gefahren sie für den Hochschulbereich darstellen.
WARUM UNIVERSITÄTEN DIE BESTEN ZIELE SIND
Laut einem aktuellen Bericht von Universities UK (UUK) mit dem Titel „Cyber Security and Universities“ lassen sich die Motive der Angreifer in vier Hauptkategorien einteilen:
- Angreifer, die beabsichtigen, durch Ransomware oder andere Methoden direkt Geld zu erpressen
- Angreifer, die Forschungsdaten stehlen wollen
- Angreifer, die beabsichtigen, die digitale Infrastruktur einer Universität zur Monetarisierung von Vermögenswerten zu nutzen, z. B. durch Bitcoin-Mining
- Angreifer, die Störungen und Zerstörung beabsichtigen
Sollte eine dieser Angriffsformen erfolgreich sein, gehen die potenziellen Auswirkungen über bloße finanzielle Verluste für eine Einrichtung hinaus. Studierende könnten feststellen, dass ihre eingereichten Arbeiten, wie z. B. Kursarbeiten, verloren gehen oder gestohlen werden, und ihre persönlichen Daten – ebenso wie die der Mitarbeiter – könnten online gehandelt oder verkauft werden.
Cyberangriffe in großem und koordiniertem Umfang können so weit gehen, dass sie Institutionen vollständig lahmlegen. Dies kann bedeuten, dass die Kommunikation und Finanztransaktionen vollständig ausgesetzt werden – was während der Prüfungszeit oder der Immatrikulationsphase geschehen kann. Cyberangriffe haben das Potenzial, eine Universität in die Knie zu zwingen.
VIER SÄULEN DES SCHUTZES EMPFOHLEN VON UUK
Was können Hochschulen also tun, um sich zu schützen? Der UUK-Bericht schlägt vier Hauptmethoden vor, mit denen sich Hochschulen vor Angriffen schützen können:
- Governance – Maßnahmen zur Cybersicherheit sollten auf Unternehmensebene umgesetzt werden, und es sollten klare Richtlinien für die Datenbewertung von oben nach unten festgelegt werden, um Transparenz und Organisation zu gewährleisten.
- Sicherheit – Es muss ein Mindeststandard für Cybersicherheit festgelegt werden, und die Einrichtungen müssen regelmäßig prüfen, ob sie diesen Standard einhalten.
- Technologie – Fortschrittliche technologische Sicherheitsmaßnahmen müssen als Teil des täglichen Hochschulbetriebs betrachtet werden. Dies gilt für ein breites Spektrum an Systemen und umfasst die Sicherstellung, dass bereits vorhandene integrierte Schutzmechanismen aktiviert und regelmäßig überprüft werden.
- Kultur – Mitarbeiter und Studierende müssen durch regelmäßige Informationen, Förderung und Transparenz für das Thema Cybersicherheit und die Häufigkeit von Cyberangriffen sensibilisiert werden. Kontrollmechanismen gegen Cyberangriffe sollten als wichtig und notwendig verstanden werden und nicht lediglich als Unannehmlichkeit erscheinen.
Eine starke Fokussierung auf diese vier Bereiche kann dazu beitragen, eine Einrichtung vor Cyberangriffen zu schützen und die potenziellen Auswirkungen im Falle eines Angriffs zu mindern. Es gibt weitere Möglichkeiten für eine Einrichtung, ein robusteres Cybersicherheitssystem zu entwickeln – eine davon ist der Einsatz einer digitalen Prüfplattform. WISEflow bietet Nutzern eine Vielzahl von Diensten, die zum Schutz vor Gefahren wie Malware beitragen können.
Ohne angemessenen Endpunktschutz können die Computer der Studierenden und hochgeladene Arbeiten mit Malware infiziert werden. Wenn ein externer Prüfer eine infizierte Datei herunterlädt, könnte dies zu einem schwerwiegenden Sicherheitsvorfall führen. UNIwise hat daher einen Malware-Scan-Dienst für WISEflow entwickelt, um dies zu verhindern.
Eingereichte Dateien können gescannt und unter Quarantäne gestellt sowie für andere Benutzer markiert werden, um die potenziellen Auswirkungen der Malware auf den Teilnehmer und die Einrichtung zu mindern. Die erforderlichen Studierenden und Verantwortlichen werden daraufhin benachrichtigt, wodurch alle anderen Nutzer des Workflows geschützt werden und die zuständigen Stellen an der Lösung des Problems arbeiten können. Dies wird als Integration in den eigenen Cybersicherheitsdienst einer Einrichtung angeboten, um in Verbindung mit der WISEflow-API zu funktionieren.
VERBESSERUNG DER IDENTITÄTS- UND ZUGRIFFSVERWALTUNG IN UNIVERSITÄTEN
Eingereichte Dateien können gescannt und unter Quarantäne gestellt sowie für andere Benutzer markiert werden, um die potenziellen Auswirkungen der Malware auf den Teilnehmer und die Einrichtung zu mindern. Die erforderlichen Studierenden und Verantwortlichen werden daraufhin benachrichtigt, wodurch alle anderen Nutzer des Workflows geschützt werden und die zuständigen Stellen an der Lösung des Problems arbeiten können. Dies wird als Integration in den eigenen Cybersicherheitsdienst einer Einrichtung angeboten, um in Verbindung mit der WISEflow-API zu funktionieren.
Für Universitäten stellt der jährliche Zustrom neuer Studierender die Benutzerverwaltung – typischerweise das Anlegen, Aktualisieren und Löschen von Benutzerkonten – vor eine ständige Herausforderung. Federated Identity Services lösen dies, indem sie mehrere Identitätsmanagementsysteme miteinander verknüpfen und nahtlos nutzen. Wenn einem Studierenden erstmals ein IT-Konto zugewiesen wird, kann dieses nun für interne und externe IT-Systeme verwendet werden, was den Prozess effizienter macht. Dies trägt auch dazu bei, manuelle Bereitstellungsprozesse zu vermeiden, die fehleranfällig und ressourcenintensiv sein können. Automatisierte Systeme verringern zudem das Risiko menschlicher Fehler, wie doppelte Konten oder fehlende Berechtigungen, und stellen sicher, dass Studierende vom ersten Tag an vollen Zugriff haben.
Dies wiederum verbessert die Cybersicherheit. Die Entsperrung von Benutzern, die keinen Zugriff mehr benötigen, stellt sicher, dass nur aktuelle Studierende und Mitarbeiter auf das System zugreifen können, wodurch potenzielle Sicherheitsrisiken verringert werden. Dies erhöht die Sicherheit durch die Zentralisierung des Identitätsmanagements, sodass Einrichtungen robuste Sicherheitsmaßnahmen wie die Multi-Faktor-Authentifizierung über alle integrierten Systeme hinweg implementieren können.
Cyberangriffe nehmen zu, daher war es noch nie so wichtig, die potenziellen Bedrohungen zu verstehen und sich der Präventionsmaßnahmen bewusst zu sein. Wenn Sie mehr über WISEflow erfahren möchten und darüber, wie es dazu beitragen kann, die Cybersicherheit Ihrer Einrichtung zu verbessern, kontaktieren Sie uns unter hello@uniwise.eu.
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HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
Erwägen Sie einen Wechsel zu WISEflow? Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu Funktionalität, Implementierung und den Gründen, warum sich Bildungseinrichtungen für UNIwise entscheiden.
Universitäten verfügen über riesige Mengen an sensiblen personenbezogenen Daten und wertvollen Forschungsergebnissen, was sie zu attraktiven Zielen für Ransomware, Datendiebstahl und Systemmissbrauch macht. Ihre großen, komplexen digitalen Infrastrukturen bieten Angreifern zudem zahlreiche Angriffspunkte.
Branchenberichten zufolge gehören zu den häufigsten Bedrohungen Ransomware, Malware, Datenlecks, Angriffe zum Schürfen von Bitcoin sowie Angriffe, die auf die Störung oder Zerstörung von Systemen abzielen – all dies kann die Kernaktivitäten der Universität erheblich beeinträchtigen.
Cyberangriffe können zum Diebstahl von Studienunterlagen, zur Kompromittierung personenbezogener Daten, zur Unterbrechung von Kommunikationssystemen und zur Störung kritischer Prozesse wie Prüfungen, Immatrikulationen oder Finanztransaktionen führen.
Hochschulen sollten vier Schlüsselbereiche stärken:
- Governance: Klare, von oben nach unten gerichtete Cybersicherheitsstrategien
- Sicherheit: Regelmäßige Compliance-Prüfungen
- Technologie: Leistungsfähige Sicherheitstools und Updates
- Kultur: Sensibilisierung von Mitarbeitern und Studierenden
WISEflow kann hochgeladene Dateien von Schülern scannen, verdächtige Inhalte unter Quarantäne stellen und relevante Benutzer auf Bedrohungen hinweisen. Dadurch wird verhindert, dass infizierte Dateien auf die Geräte der Mitarbeiter gelangen, und das Risiko systemweiter Vorfälle wird verringert.
WISEflow unterstützt Federated Identity Services wie eduGAIN, WAYF und ID‑porten. Diese ermöglichen eine nahtlose Einrichtung und Löschung von Studierendenkonten, reduzieren Fehler, verbessern die Zugriffskontrolle und unterstützen moderne Authentifizierungsmethoden wie MFA.
Durch die Entziehung der Zugriffsrechte für Nutzer, die nicht mehr der Einrichtung angehören, wird verhindert, dass inaktive Konten zu Schwachstellen werden. Ein automatisiertes Identitätsmanagement stellt sicher, dass nur aktuelle Studierende und Mitarbeiter auf kritische Systeme zugreifen können.