Das digitale Examen gehört zu den wichtigsten Dienstleistungen, die eine Universität erbringt. Wenn Prüfungsfenster geöffnet werden, gibt es kaum Spielraum für Unklarheiten: Das System muss funktionieren, die Kommunikation muss klar sein, und das Vertrauen zwischen Einrichtungen und Anbietern wird zu einer praktischen Notwendigkeit – nicht zu einem „Nice-to-have“.
Diese Realität ist einer der Gründe, warum wir der Ansicht sind, dass es nicht ausreicht, „nur“ ein Anbieter einer Prüfungsplattform zu sein. Im Hochschulbereich steht eine Prüfungsplattform an der Schnittstelle von Pädagogik, Richtlinien, Compliance, Integration, Betriebsabläufen und der studentischen Erfahrung. Wenn wir sie als „reine Software“ betrachten, laufen wir Gefahr, die falschen Probleme zu lösen – oder sie nur für die lautesten Stimmen zu lösen, anstatt für die gemeinsamen Bedürfnisse des Sektors.