Der Einsatz von Gesichtserkennungstechnologie in Verbindung mit der COVID-19-Pandemie hat innerhalb der Bildungsgemeinschaft eine breite Debatte darüber ausgelöst, inwieweit Überwachung und Eingriffe in die Privatsphäre angemessen sind, damit Universitäten ihrer Verpflichtung nachkommen können, eine faire und glaubwürdige Bewertung der Studierenden zu gewährleisten.
Der Einsatz von online überwachten Fernprüfungen hat unter Studierenden in mehreren Ländern und Fachbereichen, die an solche Instrumente nicht besonders gewöhnt sind, für Aufruhr gesorgt. Vor Corona waren Fernüberwachungsinstrumente aus offensichtlichen Gründen hauptsächlich Fernstudiengängen vorbehalten oder den seltenen Fällen, in denen einzelne Studierende nicht physisch an der Prüfung auf dem Campus teilnehmen konnten.